Agenda Aktuell

Digitalisierung in der Immobilienbranche

Wie wird die Digitalisierung die Gebäude von morgen verändern? Welche Investitionen sind für Unternehmen damit verbunden? Und wie weit sind die mittelständischen Unternehmen bei der Umsetzung? BFW-Präsident Andreas Ibel spricht im Interview über die Herausforderungen der Digitalisierung für die Immobilienbranche.


Alle Termine für die 1. Jahreshälfte 2018 im Überblick

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Zuverlässige Informationen und kontinuierliche Kommunikation sind in der Wohn- und Immobilienwirtschaft von entscheidender Bedeutung, um rechtzeitig und souverän auf Veränderungen im Markt reagieren zu können.

Mit einem vielfältigen Programm für 2018 bietet Ihnen der BFW Niedersachsen/Bremen aktuelle Brancheninformationen rund um die Wertschöpfungskette Immobilie sowie unterschiedliche Netzwerkplattformen. Im neuen Seminarkalender finden Sie eine Übersicht der bevorstehenden Veranstaltungen und Seminare für das erste Halbjahr 2018.

Ob in geladener Runde beim Jahresempfang, beim nordwestdeutschen Immobilien Golf Cup abseits des Büroalltags oder im Rahmen von Fachseminaren: Nutzen Sie die Möglichkeit, sich über aktuelle Themen zu informieren und zugleich mit Branchenpartnern ins Gespräch zu kommen.

Wir freuen uns, Sie bei einer der nächsten Veranstaltungen zu begrüßen!

Den kompletten Seminarkalender können Sie hier herunterladen:

BFW_NB_Veranstaltungsflyer_18.pdf pdf Datei ansehen —  Datei herunterladen


Zukunft lässt sich bauen

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6. nordwestdeutsche Immobiliennacht zur „Zukunft des Wohnens“

Die Frage, wie wir in der Zukunft wohnen, steht hoch oben auf der Agenda der Wohnungsunternehmen, so das Fazit der 6. nordwestdeutschen Immobiliennacht, die im Oktober in Bremen stattfand. „Unser Anspruch ist es, Wohnräume zu schaffen, in denen es Spaß macht, zu leben“, mit diesen einleitenden Worten eröffnete Dirk Streicher, Vorstandsvorsitzender des BFW Niedersachsen/Bremen, die Veranstaltung „Die Zukunft des Wohnens“. Inwieweit dabei die zukünftigen Ansprüche der Immobiliennutzer berücksichtigt werden können, wurde im Laufe des Abends von unterschiedlichen Facetten beleuchtet. Dass das Thema auf großes Interesse stößt, zeigten die rund 200 Teilnehmer, die sich im Anschluss an Vorträge und Diskussion noch bis in den späten Abend über Zukunftstrends austauschten.

Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag oder schauen Sie in der Bildergalerie vorbei.


Urteil des Landgerichts Berlin legt Fehlkonstruktion der Mietpreisbremse offen

Dieses hatte die Mietpreisbremse als verfassungswidrig eingestuft, da die Vorschrift zu einer ungleichen Behandlung von Vermietern führe. Dies widerspreche Artikel 3 des Grundgesetzes.

„Auch wenn das Votum des Landgerichts keine konkreten Auswirkungen auf das Gesetz hat, kommt ihm eine große bundesweite Signalwirkung zu“, betonte Ibel: „Essenziell ist, dass das Landgericht Berlin zu dem Ergebnis kommt, dass die ortsübliche Vergleichsmiete als Bezugsgröße der Mietpreisbremse ungeeignet ist und den Gesetzeszweck, einkommensschwache Mieter zu schützen, grundlegend verfehlt. Das Urteil macht deutlich: Dem Instrument der Mietpreisbremse fehlt jegliche soziale Komponente.“

Dies gelte umso mehr, weil die praktische Umsetzung der Mietpreisbremse insbesondere in Berlin von der Politik nicht durch eine Wohnungsbauoffensive zur Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum begleitet wurde, so Ibel: „Statt dessen wurde der Wohnungsbau vielfach verhindert: Überzogene Forderungen in städtebaulichen Verträgen, der Ausschluss der privaten Investoren bei der Grundstücksvergabe und Beteiligung der kommunalen Gesellschaften beim Bieterwettstreit haben den Wohnungsbau zusätzlich erschwert und verteuert. Allein diese Politik führt die Mietpreisbremse ad absurdum“, resümierte Ibel.

Der BFW hatte in den vergangenen Jahren vielfach kritisiert, dass die Mietpreisbremse sozial ungerecht ist und von der Politik mit Erwartungen überfrachtet wurde. Diese konnte das Instrument nie erfüllen. Bezahlbare Mieten entstehen nur durch eine Ausweitung des Angebotes, so Ibel: „Jede gebaute Wohnung entlastet den Wohnungsmarkt und wirkt sich dadurch günstig auf die Mieten aus – unabhängig davon, ob dabei ein Eigenheim, kommunaler oder privater Wohnungsbau entsteht. Deshalb muss die neue Bundesregierung endlich die Umsetzung der Maßnahmen anpacken, die das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen erarbeitet hat.“

BFW-PM: Landgericht Berlin zur Mietpreisbremse pdf Datei ansehen —  Datei herunterladen


Golfturnier mit gutem Zweck: 2.160 Euro für Bildung

Die strahlenden Sieger des Turniers freuen sich über ihre Brutto-, Netto- und Sonderpreise. 
Bildquelle: Niklas Krug
Die strahlenden Sieger des Turniers freuen sich über ihre Brutto-, Netto- und Sonderpreise. Bildquelle: Niklas Krug
4. nordwestdeutscher Immobilien Golf Cup mit rund 80 Teilnehmern

Hannover/Bremen, August 2017. Ob Turnier oder Schnupperkurs mit Golf-Olympiade – Beim 4. nordwestdeutschen Immobilien Golf Cup des BFW Niedersachsen/Bremen am 11. August 2017 bewiesen rund 80 GolferInnen ihren Sportsgeist auf den Fairways des Achimer Golfclubs. Die anschließende Abendveranstaltung stand mit ausgelassener Stimmung dann ganz im Zeichen des guten Zwecks. Im Rahmen einer großen Tombola wurden über 2.000 Euro erzielt. Den gesamten Betrag ließ der BFW Niedersachsen/Bremen der Bremer Stiftung „Gib Bildung eine Chance“ zukommen. 

Pünktlich zum Kanonenstart zog sich der anfängliche Dauerregen vom Morgen zurück und machte sich über den Tag hinweg nur noch mit gelegentlichem Nieselregen bemerkbar. Für die versierten Golfer ein Segen, um auf den satten Grüns der 18-Loch-Golfanlage ein entspanntes Turnier mit ihren Flightpartnern zu bestreiten.

Schnuppergolfolympiade mit Holz, Eisen & Putter

Auch für Anfänger und Golfinteressierte ohne Platzreife bot der Immobilien Golf Cup Möglichkeiten, sich mit putten, pitchen und der Driving Range vertraut zu machen. Im parallel zum Turnier stattfindenden Schnupperkurs lernten die Teilnehmer, wie viel Geschick und Konzentration der Golfsport fordert. Die neu entdeckten Talente wurden im Anschluss bei einer kleinen Golfolympiade unter Beweis gestellt.

Mediterran, caritativ & stimmungsvoll

Nach dem mediterranen Abendbuffet wurden die Sieger des Turniers mit attraktiven Brutto-, Netto- und Sonderpreisen ausgelobt. Höhepunkt des Abends war die Tombola, bei der rund 90 Sachpreise verlost wurden. Insgesamt kamen 2.160 Euro zusammen, die der BFW Niedersachsen/Bremen nicht ohne Grund an die Stiftung „Gib Bildung eine Chance“ spendete, wie Geschäftsführer David Huber erläutert: „Nachwuchsförderung ist auch in der Immobilien- und Wohnungswirtschaft ein aktuelles Thema. Umso wichtiger sind gemeinnützige Organisationen, die die Bildung von Kindern und Jugendlichen intensiv fördern. Unser besonderer Dank gilt sowohl den Unternehmen, die uns die Tombolapreise zur Verfügung gestellt haben, als auch den Golferinnen und Golfern, die so zahlreich an der Verlosung teilgenommen haben.“

Die Bremer Stiftung „Gib Bildung eine Chance“ unterstützt gezielt Projekte mit Kindern und Jugendlichen, um sie für Bildung zu begeistern und in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken. „Wir freuen uns sehr über die Spende. Das ist mehr, als wir uns erhofft haben und mit über 2.000 Euro können wir sehr viel bewegen“, erklärt Stiftungsgründer Lothar Franke, nachdem er den Spendenscheck entgegengenommen hat.

Im Anschluss an die Übergabe des Spendenschecks nutzten die Gäste noch die Zeit für gute Gespräche unter Branchenentscheidern. In ungezwungener Atmosphäre klang der Tag im Golfclub Restaurant „Wachtelkönig“ am späten Abend aus.

In unserer Bildergalerie können Sie Eindrücke vom Golfturnier bekommen.


Bewerbungsphase für den FIABCI PRIX d’Excellence Germany 2017 läuft

Bewerben Sie sich noch bis zum 29. August 2017

Das Wettbewerbsjahr des FIABCI Prix d’Excellence Germany läuft: Bereits zum vierten Mal zeichnen der BFW Bundesverband und der FIABCI Germany in dem international renommierten Wettbewerb bundesweit herausragende Projektentwicklungen in den Bereichen Gewerbe und Wohnen aus.

Zum diesjährigen FIABCI Prix d´Excellence Germany sind alle Immobilienprojekte zugelassen, deren Fertigstellung zwischen dem 1. Januar 2014 und dem 31. Dezember 2016 erfolgt ist. Die Bewerbungen können bis zum 29. August eingereicht werden. Die Gewinner des Wettbewerbs werden am 17. November 2017 im Rahmen einer feierlichen Gala im Berliner Adlon gekürt.

Das Wettbewerbsjahr 2016 war für den BFW Landesverband ein erfolgreiches Jahr: Die Firma Gundlach gewann Gold mit dem Projekt „VIER“ im Bereich „Wohnen“ und die Firma Interhomes AG wurde mit dem Sonderpreis für „Bezahlbares Wohnen“ beim FIABCI PRIX D’EXCELLENCE ausgezeichnet.

„Wir würden uns sehr freuen, wenn auch dieses Jahr wieder Projekte innerhalb unseres Landesverbandes so großen Erfolg haben und möchten unsere Mitgliedsunternehmen daher motivieren, sich mit Ihren Projekten zu bewerben“, betont David Huber, Geschäftsführer des Landesverbandes Niedersachsen/Bremen.

Alle Informationen zum Wettbewerb und die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.


Richtfest für das City Gate Nord in Hannover

Richtfest für neuen Vodafone-Standort City Gate Nord in Hannover 
Bild v.l.n.r.: Dirk Streicher, Geschäftsführer der Projektentwicklung HRG & Delta Bau GmbH & Co. KG, Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Hannover sowie Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland
Bildquelle: Vodafone
Richtfest für neuen Vodafone-Standort City Gate Nord in Hannover Bild v.l.n.r.: Dirk Streicher, Geschäftsführer der Projektentwicklung HRG & Delta Bau GmbH & Co. KG, Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Hannover sowie Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland Bildquelle: Vodafone

Das City Gate Nord nimmt Formen an: In gut einem Jahr bis zum Sommer 2018 wird das moderne Bürogebäude fertiggestellt sein und von den Mitarbeitern der Vodafone Deutschland bezogen werden. Die Hannover Region Grundstücksgesellschaften (HRG) und die Delta Bau AG aus Hannover feierten als Bauherren mit rund 130 Gästen das Richtfest für das City Gate Nord.

Unter den Gästen waren Vertreter von Stadt und Planungsbüros, bauausführenden Firmen und Vodafone Deutschland als Mieterin. Grußworte an die Gäste hielten Dirk Streicher, Geschäftsführer der Projektentwicklung HRG & Delta Bau GmbH & Co. KG, Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Hannover sowie Dr. Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland.

Der erste Bauabschnitt

Im ersten Bauabschnitt errichtet die HRG & Delta Bau mit der Firma Goldbeck als Generalübernehmer auf einem rund 8.500 m² großen Grundstück an der Vahrenwalder Straße / Ecke Sahlkamp in Hannover-Vahrenheide ein Bürogebäude über sechs Geschosse.

Das Gebäude mit einer Gesamtnutzfläche von rund 9.000 m² wird von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hinsichtlich der Erfüllung von Nachhaltigkeitskriterien mit dem DGNB-Zertifikat in Gold ausgezeichnet. Der Rohbau des ersten Bauabschnitts ist fertiggestellt, die Klinkerfassade und die Fensterelemente sind größtenteils montiert und auch das Treppenhaus des Parkhauses wurde bereits errichtet. Der Innenausbau hat vor kurzem begonnen und so liegen die Bauarbeiten im Plan, damit die Flächen in einem Jahr an Vodafone übergeben werden können.

„Dass Stadt, Mieter, Generalübernehmer und Bauherren so gut zusammenarbeiten und bei allen notwendigen Diskussionen stets das Ziel im Blick haben, ist nicht selbstverständlich und die beste Voraussetzung zum Gelingen des Projektes.“, betont Streicher und führt weiter aus: „Auch in meiner Funktion als Vorstandsvorsitzender des BFW Niedersachsen/Bremen freue ich mich über dieses Projekt, zeigt es doch, dass es möglich ist, durch ein Zusammenwirken aller Akteure aus Politik, Immobilienwirtschaft und Nutzern zu Ergebnissen zu kommen, mit denen alle zufrieden sind. Das ist letztendlich das, was der BFW seit Jahren propagiert und praktiziert.“

Vodafone hat im März 2016 einen langfristigen Mietvertrag für einen Großteil des Gebäudes unterzeichnet. Neben den Büroflächen in den Obergeschossen entsteht im Erdgeschoss eine Ladenfläche für einen modernen Vodafone-Shop sowie eine öffentlich zugängliche Gastronomiefläche. Neben dem Bürogebäude entsteht ein Parkhaus mit rund 360 Stellplätzen. Teilbare Büroflächen mit insgesamt rund 1.800 m² sind noch verfügbar und seitens der Nutzer individuell gestaltbar. Sabine Tegtmeyer-Dette, Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin, betont: „Ich freue mich sehr, dass Vodafone sich für den Standort „City Gate Nord“ in Hannover entschieden hat. Die Lage an der Vahrenwalder Straße ist verkehrlich optimal angeschlossen und gut erreichbar. Es ist schön, dass das lange brach liegende Grundstück in dieser exponierten Lage einen solch prominenten Nutzer gefunden hat.“

Weiteres Potenzial im zweiten Bauabschnitt

Direkt an der Kreuzung Vahrenwalder Straße/ Ecke Sahlkamp bietet das Grundstück im zweiten Bauabschnitt zusätzliches Bebauungspotenzial. Hier können auf einer Grundstücksfläche von ca. 5.300 m² weitere Büro-, Einzelhandels- oder Hotelnutzungen mit einer möglichen Nutzfläche von insgesamt rund 15.000 m² entstehen. Das Gebäude kann wie schon im ersten Bauabschnitt individuell von den künftigen Nutzern mitgestaltet werden und Streicher ist zuversichtlich: „Die Lage an der Vahrenwalder Straße zwischen Hauptbahnhof und Flughafen sowie mit Haltestellen für Bus und Straßenbahn direkt vor der Tür ist der ideale Bürostandort. Und dass sich ein Unternehmen wie Vodafone nach reiflicher Prüfung für diesen Standort entschieden hat, spricht zusätzlich für das City Gate Nord.“ Dank vorhandenem Bebauungsplan kann auch im zweiten Bauabschnitt wieder eine schnelle Entwicklung erfolgen.


Projekt VIER holt Silber beim FIABCI World Prix d’Excellence

BFW Niedersachsen/Bremen e.V. gratuliert Mitgliedsunternehmen Gundlach zur Auszeichnung

Das Bauprojekt VIER vom Bau- und Immobilienunternehmen Gundlach aus Hannover wurde mit dem FIABCI World Prix d’Excellence in Silber ausgezeichnet. Sie erhielten den Preis in der Kategorie „Residential midrise“ (Wohnprojekte bis zu sieben Stockwerken). Die Preisverleihung fand Ende Mai in Andorra im Rahmen einer festlichen Gala mit Gästen aus über 50 Ländern statt. Lorenz Hansen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Gundlach Bau und Immobilien GmbH & Co. KG, nahm den Preis dort für VIER entgegen: „Ein vernetzter Städtebau, eine anspruchsvolle Architektur sowie eine außergewöhnlich hohe Vielfalt in den Wohnungen in Verbindung mit nachhaltigen Aspekten stehen für das Projekt VIER und untermauern die Leitidee des ‚Unikats der Vielfalt‘. Wir sind sehr stolz und freuen uns über die internationale Auszeichnung.“ Ebenfalls Silber erhielt das Projekt Neue West der Firma ANH Hausbesitz aus Berlin in der Rubrik „Heritage“ (Denkmalgeschützte Gebäude).

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©FIABCI Andorra

Auch der BFW Niedersachsen/Bremen freut sich über die internationale Anerkennung des Projekts. „Wir gratulieren den stolzen Gewinnern und freuen uns, dass Gundlachs VIER diese internationale Auszeichnung nach Hannover holt. Das Projekt zeugt von Stärke, Qualität und Dynamik und zeigt, dass unsere Mitgliedsunternehmen den aktuellen Herausforderungen der deutschen Immobilienwirtschaft gewachsen sind“, betont Dirk Streicher, Vorstandsvorsitzender des BFW Niedersachsen/Bremen.

Der FIABCI Prix d’Excellence, vom Wall Street Journal als die „Oscars of the property world“ bezeichnet, wird international seit über 25 Jahren an die besten Projektentwicklungen verliehen. Deutschland ist eines von 18 Ländern, das den FIABCI Prix d’Excellence als nationalen Preis auslobt. Voraussetzung für die internationale Teilnahme war, dass die Projekte zuvor Gold beim FIABCI Prix d’Excellence Germany 2016 gewannen, der in Kooperation mit dem BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen ausgelobt wurde.

Der FIABCI Prix d´Excellence Germany wird 2017 erneut vom BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen und FIABCI ausgelobt. Details zum diesjährigen Projektentwicklungswettbewerb und den Start der Ausschreibung wird der BFW Bundesverband in Kürze bekannt geben. Die Gewinner in den Bereichen „Wohnen“ und „Gewerbe“ sowie die „Official Selection“ der besten zwanzig Projektentwicklungen werden am 17. November auf einer feierlichen Gala im Hotel Adlon in Berlin gekürt. Die Gold-Gewinner qualifizieren sich für den internationalen FIABCI World Prix d’Excellence, der 2018 in Dubai stattfindet.

 


Innovativer Mittelstand 2025

Der Deutsche Immobilien Kongress 2017 war ein voller Erfolg. Mit dem Motto „Innovativer Mittelstand 2025“ hat der BFW den Nerv der Zeit getroffen: In den Tagen vor dem Kongress  hatten auch die Bundeskanzlerin und der SPD-Spitzenkandidat die Themen „Mittelstand“ und „Innovation“ als zentrale Wahlkampfthemen entdeckt. Zu Recht! Der innovative Mittelstand bildet schließlich Deutschlands wirtschaftliches Rückgrat – und keine andere Branche ist so mittelständisch geprägt wie die Immobilienwirtschaft.

Der BFW sieht es deshalb als seine Aufgabe an, neue, innovative Themenfelder zu identifizieren, Akteure zusammenzubringen und so dazu beizutragen, dass die Mitgliedsunternehmen fit für die Zukunft sind. Deshalb hat der Verband in der Prognos-Studie „Innovativer Mittelstand 2025“ die Handlungsfelder aufgezeigt, die das größte innovative Potenzial für die mittelständische Immobilienwirtschaft bergen. Auch die Diskussionsrunden und Vorträge des Deutschen Immobilien Kongesses wurden an diesen innovativen Themenbereichen ausgerichtet. Dass der BFW beim Thema „Innovation“ ganz vorne dabei ist, hat auch der Ehrengast des Kongresses, die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Brigitte Zypries, betont.

Rückblick auf den Deutschen Immobilien Kongress 2017:

Eröffnung: Andreas Ibel, BFW-Präsident

Grußwort von Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie

Vorstellung Gutachten „Innovativer Mittelstand 2025“

Fachforum: Vom Brachland zur Smart City? San Francisco meets Esslingen

Fachforum: Stadt als Campus

Fachforum: Flexibilisierung der Personalarbeit

Auditorium


Zukunftsfähige Baukultur im urbanen Kontext

35. Hannover-Forum des BFW Niedersachsen/Bremen e.V.
Bildquelle: Niklas Krug
35. Hannover-Forum des BFW Niedersachsen/Bremen e.V. Bildquelle: Niklas Krug
Politik und Wirtschaft im Dialog auf dem 35. Hannover-Forum des BFW Niedersachsen/Bremen e.V.

Mit klarem Blick auf Zukunftsthemen hielt der Landesverbandstag des BFW Niedersachsen/Bremen Ende März ein vielfältiges Programm für die Teilnehmer bereit. Im Mittelpunkt stand dieses Jahr das Thema „Urbane Baukultur“, das anhand der Vorstellung zweier unterschiedlicher Bauprojekte und einer anschließenden Podiumsdiskussion facettenreich beleuchtet und diskutiert wurde. Außerdem konnten sich die Teilnehmer in drei Arbeitskreisen mit zwölf Kurzvorträgen rund um die Bereiche Technik und Recht informieren. Gut 220 Vertreter aus Immobilienwirtschaft, Bauindustrie und Landespolitik folgten der Einladung.

Wohnraumschaffung treibt die Branche weiter an

Wohnungsbauexperte Dirk Streicher, Vorstandsvorsitzender des BFW Niedersachsen/Bremen, betonte in seiner Eröffnungsrede die Aufbruchsstimmung und den festen Willen der Branche, Bewegung in bezahlbare Bauvorhaben innerhalb von Ballungszentren zu bringen – trotz Widrigkeiten wie fehlender Bauflächen und schwer zu realisierenden Gesetzesvorgaben und Normen. Anerkennende Worte gab es daraufhin in der Grußrede von Cornelia Rundt, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Die innovative Kraft des BFW würde anerkannt und hoch geschätzt bei der Herausforderung, Wohnraum zu schaffen.

Die Bremer Senatsbaudirektorin, Professor Iris Reuther, schilderte beispielhaft verschiedene bezahlbare Mietwohnungsbauprojekte im Sinne einer gelungenen Quartiersentwicklung in der Weserstadt. „Wohnungsbau ist gleich Städtebau“, so die Senatorin. Dieses impliziere die Arbeit an nachhaltigen Quartieren und Adressen, in denen Nachbarschaft, Mobilität und Qualität eine bedeutende Rolle spielen.

Vereinbarkeit von Architektur, Energie und Kosten in der urbanen Baukultur

Kurzweilig und anschaulich verdeutlichte Conrad von Meding, Redakteur für Stadtentwicklung und Architektur bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, die Brisanz des Themas, urbane Baukultur in heutigen Zeiten zu meistern. Als politische Herausforderung sieht von Meding das Schaffen von qualitativ hochwertigem und gleichzeitig bezahlbarem Wohnraum für schwächere Einkommensgruppen.

Wie urbane Baukultur in der heutigen Praxis verwirklicht werden kann, wurde dem Fachpublikum anhand zweier aktueller Wohnungsbauprojekte nahegebracht.  Lorenz Hansen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Gundlach GmbH & Co. KG, präsentierte mit Gundlachs VIER ein komplexes Wohnungsbauprojekt in Hannovers Pelikanviertel, das die gesamte Bandbreite der Möglichkeiten moderner Baukultur mit unterschiedlichen Stilen, Preiskategorien und Ansprüchen abdeckt. „Reduziertes Bauen mit schlankem Designanspruch“ – so interpretierte hingegen die Weber Massivhaus GmbH urbanes, bezahlbares Wohnen am Stadtrand von Hannover. Das Konzept von maximaler Schlichtheit mit minimalem Einsatz erläuterte Geschäftsführer Philipp Weber.

Spannenden Dialog bot im Anschluss die von Conrad von Meding angeleitete Podiumsdiskussion „Ausgezeichnet leben im urbanen Wohnquartier“. Zu Beginn beschrieben die Podiumsteilnehmer, wie die Baukultur der Zukunft im Jahr 2050 aussehen könnte. Die Antworten von Professor Iris Reuther, Lorenz Hansen, Philipp Weber, Harald Kiefer (Landesvorsitzender Bund Deutscher Architekten Niedersachsen) sowie Uwe Bodemann (Stadtbaurat Hannover) fielen dabei durchaus ähnlich aus: Grüner, kleiner, räumliche Nähe von Arbeiten und Wohnen, effizienter, nachhaltiger und smarter werde das zukünftige Wohnen aussehen.

Am Ende wurde deutlich, dass es keine Patentlösung für urbane, qualitativ hochwertige und gleichzeitig auch bezahlbare Baukultur geben kann. Dennoch besteht Raum für unterschiedliche Ansätze, wie die Lifestyle-Lösung von Gundlachs VIER oder das Bauen nach minimalistischem Prinzip von Weber Massivhaus zeigen. Wichtig sei die gemeinsame Auseinandersetzung mit den Themen.

Passend zum wolkenlosen Frühlingshimmel wurde das Get-together am Ende des Tages spontan auf die sonnige Terrasse verlegt. Ein Zeichen der Beweglichkeit der Branche – ganz im Sinne des Veranstaltungsmottos.

Weitere Eindrücke von der Veranstaltung finden Sie in der Bildergalerie.