Allgemein

BFW-Präsident Ibel zum Anstieg der Baupreise: “Tatsächliche Kostensteigerung ist noch weitaus höher!“

„Das Statistische Bundesamt hat einen alarmierenden Anstieg bei den Baupreisen vermeldet. Die Realität ist sogar noch düsterer, da der klassische Baupreisindex die tatsächliche Kostenentwicklung gar nicht abbildet. Ordnungsrechtliche Vorgaben und gestiegene Qualitätsansprüche sind hier noch nicht eingerechnet. Die Kos-tensteigerungen sind also weitaus höher! Voraussetzungen für bezahlbares Wohnen ist aber bezahlbares Bauen – und das ist bei diesem Kostenanstieg kaum noch möglich“, warnte Andreas Ibel, ehrenamtlicher BFW-Präsident und Projektentwickler, angesichts der heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen vom Mai 2019.

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FIABCI Prix d´Excellence Germany 2019 – Verlängerung der Bewerbungsfrist bis zum 31. Juli!

Die Bewerbungsfrist für den 6. FIABCI Prix d´Excellence Germany, der von FIABCI Deutschland und dem BFW Bundesverband ausgelobt wird, wird bis zum 31. Juli 2019 verlängert. In dem bundesweit einzigartigen Wettbewerb werden Projektentwicklungen aus den Bereichen Wohnen und Gewerbe honoriert, die gelungene Gesamtkonzepte im Neubau oder Bestand vorbildlich umsetzen. Zudem wird ein „Sonderpreis für bezahlbares Bauen“ unter der Schirmherrschaft von Baustaatssekretärin Anne Katrin Bohle und ein „Sonderpreis Innovation“ ausgelobt.

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BFW kritisiert falsche Schwerpunktsetzung: „Umverteilung statt Mobilisierung von Bauland“

„Solange Bauland Mangelware bleibt, weil die Kommunen zu wenig und zu langsam Bauland ausweisen, wird es keine gerechte Bodenpolitik und keine Lösung des Wohnraummangels geben. Akuter Wohnraummangel muss daher zu einer Planungspflicht der Kommunen führen. Wer stattdessen zusätzliche dirigistische Eingriffe der Kommunen empfiehlt, verwechselt Ursache und Wirkung und setzt damit falsche Schwerpunkte“, warnte BFW-Bundesgeschäftsführer Christian Bruch heute in Berlin.

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Sonderpreis „Bezahlbares Bauen“: Baustaatssekretärin Bohle übernimmt Schirmherrschaft

„Innovativ, nachhaltig und zugleich bezahlbar bauen: Angesichts der politischen Rahmenbedingungen stehen Projektentwickler heute vor der Herausforderung, nahezu Unmögliches möglich zu machen. Deshalb freuen wir uns sehr, dass Baustaatssekretärin Anne Katrin Bohle die Schirmherrschaft für den „Sonderpreis für bezahlbares Bauen“ übernommen hat!” Das gab Andreas Ibel, BFW-Präsident und Mitglied der Jury, heute in Berlin bekannt.

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BFW begrüßt Sonderabschreibung als zusätzliches Instrument

„In Zeiten des Wohnraummangels müssen alle Investoren angesprochen werden. Die Sonderabschreibung im Mietwohnungsbau ist schon lange überfällig. Deshalb ist es gutes Signal, dass sich die Länder heute im Bundesrat auf die Sonder-AfA geeinigt haben und die Hängepartie ein Ende hat. Klar ist aber auch: Das kann nur ein Baustein sein. Das gesamte Haus steht noch lange nicht“, sagte Andreas Ibel, Präsident des BFW Bundesverbandes, zum Beschluss des Bundesrates. Das Ländergremium hatte heute einem entsprechenden Gesetzesbeschluss des Bundestages zugestimmt. Die Vorlage war Ende 2018 kurzfristig abgesetzt worden.

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Digitalisierung schreitet in Niedersachsen voran

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BIM-Cluster Niedersachsen am 19. Juni gegründet

Die gesBIM_Cluster_1906_01amte Baubranche und Wertschöpfungskette von Planen, Bauen bis zum Betrieb befindet sich mitten im digitalen Wandel. Insbesondere die digitale Methode Building Information Modeling, kurz BIM, verändert die Zusammenarbeit und das Datenmanagement in Bauprojekten: Basis ist ein digitales Bauwerksmodell, das als Drehscheibe für alle Projektbeteiligten dient. Das BIM-Cluster Niedersachsen ist eine Initiative von 26 unabhängigen niedersächsischen Interessensvertretungen, unter anderem auch dem BFW Niedersachsen/Bremen e.V., öffentlichen Einrichtungen und der Landesregierung Niedersachsen zur Förderung der BIM-Anwendung in Niedersachsen und integriert dabei Akteure verschiedener Perspektiven der gesamten Wertschöpfungskette.

Mit dem BIM-Cluster Niedersachsen sollen die regionale Zusammenarbeit auf übergeordneter Ebene gefördert sowie die Chancen und Grenzen der Methodik stärker in das Bewusstsein der (Fach-)Öffentlichkeit gebracht werden. Das BIM-Cluster sieht sich als Sprachrohr der regionalen Vertreter der Wirtschaft, öffentlichen Hand und Wissenschaft, um die Digitalisierung im Bauwesen im Land und im Zusammenspiel mit länderübergreifenden Partnern intensiv zu unterstützen. „BIM bringt erhebliche Potentiale für die Effizienz und Qualität unserer Bauprojekte über den gesamten Lebenszyklus – von Planung, Bauen bis zum Betrieb. Das Cluster soll auf übergeordneter Ebene allen am Bau und Betrieb Beteiligten in Niedersachsen die Möglichkeit zur Vernetzung bieten. Das Land als Rahmengeber und Förderer ist nicht zuletzt für die vielen kleinen Planungsbüros sowie Unternehmen des Bauwesens und des Handwerks ein integraler Partner.“, so Clustersprecherin Professorin Dr.-Ing Katharina Klemt-Albert, Inhaberin des Lehrstuhls für Baumanagement und Digitales Bauen an der Leibniz Universität Hannover (ICoM).

Unter der Schirmherrschaft von Staatssekretär Stefan Muhle (Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung) sowie im Beisein von Staatssekretärin Dr. Sabine Johannsen (Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur) und Staatssekretär Frank Doods (Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz) wurde im Juni 2019 in der Landeshauptstadt Hannover das BIM-Cluster Niedersachsen gegründet. Im Gästehaus der Niedersächsischen Landesregierung bekundeten die Gründungsmitglieder und die Landesregierung das gemeinsame Engagement und perspektivische Ziele durch die Zeichnung des Memorandum of Understanding.

Building Information Modeling (BIM) ist inzwischen auch in regionalen Strukturen ein gemeinschaftliches Thema für Bauherren, Projektsteuerer, Planer, Bauunternehmen, Zulieferer, Betreiber und nicht zuletzt für Ausbildungsstätten. Bundesweit haben sich bereits einige – meist Cluster genannte – regionale Netzwerke organisiert. BIM ist ein zentraler Baustein der Digitalisierung im Bauwesen, der sich in unterschiedlicher Ausprägung in Wirtschaft, Wissenschaft und Institutionen wiederfindet. „Building Information Modeling spielt im Bereich des digitalen Bauens eine zentrale Rolle. Aus diesem Grund hat sich die Landesregierung im Rahmen der Digitalisierungsstrategie Niedersachsens, aber auch in der Rolle des Landes als Auftraggeber im Hoch- und Tiefbau in doppeltem Sinne auf den Weg gemacht. Mit dem Cluster werden erstmals landesweit alle relevanten Akteure an einen Tisch gebracht und somit der Rahmen für einen beständigen Austausch und daraus abzuleitende Maßnahmen geschaffen. Ich freue mich über die gemeinsame Arbeit und die ambitionierte Herangehensweise.“, sagt Digitalisierungsstaatssekretär Stefan Muhle.

TEXT: MW/BIM Cluster
Bilder: BFW Niedersachsen/Bremen e.V.


Unbürokratisches Flächenmodell bleibt auf Länderebene durch Grundgesetzänderung möglich

Die BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland appelliert an Bundestag und Bundesrat, die Reform der Grundsteuer nun zügig zu verabschieden. Die BID begrüßt dabei die ebenfalls beabsichtigte Grundgesetzänderung zur verfassungsrechtlichen Sicherstellung der Gesetzgebungskompetenz des Bundes. Der Gesetzentwurf soll diese Woche in erster Lesung im Bundestag beraten werden.

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BID-Diskussion mit Baustaatsekretärin Bohle

Bei der Diskussionsrunde der BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland am 19. Juni stellten sich Baustaatssekretärin Anne Katrin Bohle und Franz-Georg Rips, der Ehrenpräsident des Deutschen Mieterbundes, den Fragen von Moderatorin und BFW-Pressesprecherin Marion Hoppen.

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BFW warnt: Eingefrorene Mieten führen zu mehr sozialer Kälte

„Das Märchen, mit einem Mietendeckel mehr Zeit für den Wohnungsneubau zu gewinnen, glaubt niemand mehr. So wurde bereits vor vier Jahren die Einführung der Mietpreisbremse begründet. Stattdessen wurde der Wohnungsneubau vielfach weiter erschwert statt gefördert“, kritisierte BFW-Präsident Andreas Ibel heute in Berlin.

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