Präsentiert werden Ihnen die Ergebnisse von BFW-Präsident Andreas Ibel und dem bulwiengesa-Generalbevollmächtigten Andreas Schulten.
Präsentiert werden Ihnen die Ergebnisse von BFW-Präsident Andreas Ibel und dem bulwiengesa-Generalbevollmächtigten Andreas Schulten.
Am 1. Februar 2019 haben sich die Finanzminister auf die Eckpunkte eines Kompromissmodells zur Grundsteuerreform verständigt. Dieses sieht weitere Pauschalierungen eines wertabhängigen Modells in Bezug auf die zugrunde zu legenden Mieten (durchschnittliche Nettokaltmiete aus dem Mikrozensus statt tatsächlich vereinbarter Miete) und auf die Bodenrichtwerte (größere Bodenrichtwertzonen bzw. Ortsdurchschnittswert) vor.
Durchschnittliche Nettokaltmieten, Baujahr und Bodenrichtwerte sollen also danach zu einer Berechnung der jeweiligen Einheitswerte zusammengeführt werden. Kommunen sollen die Option erhalten, eine Grundsteuer C auf unbebaute baureife Grundstücke zu erheben.
Das Kompromissmodell zur Grundsteuerreform wird vom BFW aus nachfolgenden Gründen abgelehnt:
https://www.bfw-bund.de/handlungsfelder/steuern/grundsteuer/
Die Prämissen des BFW unter
https://www.bfw-bund.de/wp-ontent/uploads/2019/02/181004_Positionspapier_Grundsteuerreform.pdf
Das DIW hat im Auftrag des BMJV die Mietpreisbremse evaluiert und die Ergebnisse am 24.01.2019 vorgelegt. Aus den ideologisch geprägten Ergebnissen dieser Metastudie leitet das BMJV politische Optionen zur zeitlichen und räumlichen Ausdehnung der Mietpreisbremse ab. Demgegenüber kritisiert der BFW, dass in der Studie nicht die Ergebnisse von Maßnahmen der Länder zur Erhöhung des Wohnungsangebots untersucht worden, die nach der gesetzlichen Zielsetzung mit der regional und zeitlich begrenzten Mietpreisbremse hätten gekoppelt werden müssen. Die Untersuchung ist daher bereits in der Grundkonzeption unvollständig. Die Kausalität zwischen Mietpreisbremse und Verlangsamung des Mietanstiegs wird nicht nachgewiesen, so dass aus den Ergebnissen der Untersuchung auch keine Option zur zeitlichen und räumlichen Ausdehnung der Mietpreisbremse abgeleitet werden kann. Mehr unter 190201__Arbeitspapier_DIW_Gutachten _ Mietpreisbremse
Im Fokus des neuen Jahres steht für die Wohnungswirtschaft besonders ein Thema: Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Dies wurde am Neujahrsempfang des BFW Niedersachsen/Bremen e.V. nicht nur durch die Grußworte von Politik und Verwaltung deutlich. Auch die zahlreichen Gespräche der über 90 Teilnehmer aus der Branche untereinander sowie mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zeigten die Bedeutung des
Themas auch für 2019.
Dirk Streicher, Vorstandsvorsitzender des BFW Niedersachsen/Bremen e.V., eröffnete den Abend und betonte, dass durch die vielen Regulierungen durch Politik und Verwaltung keine neuen Wohnungen geschaffen werden, sondern nur durch den Bau an sich. Daher gilt es für die Wohnungswirtschaft gemeinsam anzupacken und positiv ins neue Jahr zu starten: „Der BFW wird als Partner der Wohnungswirtschaft weiter konstruktiv mit den Behörden zusammenarbeiten und gemeinsam Lösungen finden.“
Weitere Grußworte sprachen an diesem Abend Frank Doods, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium, Michael Dette, Stellvertretender Regionspräsident der Region Hannover, und Uwe Bodemann, Stadtbaurat Hannover. Sie erläuterten jeweils die Entwicklungen, Vorhaben und Aktivitäten des Landes, der Region sowie der Stadt Hannover und verdeutlichten, dass es auch 2019 weiterhin darum geht, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und administrative Hürden zu verschlanken.
David Huber, Geschäftsführer des Niedersachsen/Bremen e.V., lobte das Bündnis für bezahlbares Wohnen in Niedersachsen: „Das Bündnis hat gezeigt, dass die Unternehmen, Verbände und Organisationen eine hohe Bereitschaft zur Zusammenarbeit haben. Diese Energie, dieser positive Wille muss jetzt genutzt werden, um Schwung in den Wohnbau zu bringen und die Zahl der Bauanträge zu steigern statt stagnieren zu lassen. Verbände und Organisationen haben im Rahmen des Bündnisses eine unglaubliche Vorleistung gebracht. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe sind sehr praxisorientiert und warten nun darauf, umgesetzt zu werden.“
Bildquelle: Niklas Krug
Hier gelangen Sie zur Bildergalerie des Neujahrsempfangs 2019.
Jahresempfang des BFW Niedersachsen/Bremen e.V. für Mitglieder und geladene Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft
Termin 22. Januar 2019 ab 16:30
Ort Restaurant „Die Insel“, Rudolf-von-Benningsen-Ufer
Wohnbauförderung: Seminar für Bauträger, Projektentwickler und Bestandshalter
Thema Wohnbauförderung 2019 – was hat sich verändert?
Termin Anfang/Mitte Februar 2019
Ort wird mit der Einladung bekanntgegeben
Cybercrime Seminar für Bauträger, Verwalter, Projektentwickler und Bestandshalter
Thema Schützen Sie Ihre Daten – Cyberkriminalität kann alle treffen
Referent Dr. Petrovs (VHV Versicherungen)
Termine
5. März 2019, 9:00 Uhr, Delta Bau AG Hannover
5. März 2019, 16:30 Uhr, Havanna-Lounge Bremen
6. März 2019, 9:00 Uhr, Munte Immobilien Braunschweig
Bauträgertag: Tagesseminar für Bauträger
Themen
• Datenschutz für Bauleiter, Technische Leiter und Handwerker
• Neue Normen in der Bauwerksabdichtung
• Baurecht – aktuelle Änderungen
• Bauvertragsrecht 2019 – die wichtigsten Änderungen auf einen Blick
• BIM – Welche Bedeutung hat BIM für Bauträger
• Baurecht – Eingriffsmöglichkeiten der Bauaufsichtsbehörden – wie geht man damit um?
Termin 2. April 2019 9:00 bis 17:00 Uhr
Ort Wird mit der Einladung bekannt gegeben
38. Hannover-Forum: Mitgliederversammlung und Jahresversammlung des BFW Niedersachsen/Bremen e.V.
Quo Vadis Wohnungsbau? Wohnbaugipfel und Bündnis für bezahlbares Wohnen in Niedersachsen – Wohin geht die Reise?
Termin 9. Mai 2019 10:00 bis 18:00 Uhr
Ort Kongresshotel Wienecke XI, Hildesheimer Str. 280, Hannover
Immobilien Golf Cup: Golfturnier des BFW Landesverbandes
Termin wird mit der Einladung bekannt gegeben
Ort: wird mit der Einladung bekannt gegeben
Wir wünschen Ihnen, Ihren Familien und Mitarbeitern frohe
Festtage und einen guten Start in das nächste Jahr.
Ihr BFW Niedersachsen/Bremen e.V.
In der Immobilienbranche herrscht insbesondere bei steuerrechtlichen Themen viel Klärungsbedarf. Das zeigt nicht zuletzt die lange Tradition des Berliner Steuerforums, das der BFW vor über dreißig Jahren etabliert hat. Beim gestrigen Steuerforum im Berliner Unternehmenssitz von MAZARS standen vor allem die Reformen zur Grunderwerbsteuer und Grundsteuer im Fokus der Präsentationen und Diskussionen von rund sechzig Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung.
mehrAm 19. November war BFW-Präsident Andreas Ibel als Fachexperte zu einer Anhörung des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages eingeladen, um mit den Abgeordnetendem über den von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsneubaus (19/4949, 19/5417) zu diskutieren. Zum Gesetzentwurf hat der BFW Bundesverband eine Stellungnahme veröffentlicht, die anbei zum Download bereitsteht.
BFW-Stellungnahme zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsneubau – Datei ansehen — Datei herunterladen
Von seinen europäischen Nachbarländern kann Deutschland im Hinblick auf schnellen und günstigen Wohnungsbau noch einiges lernen – das wurde bei der 7. nordwestdeutschen Immobiliennacht vom BFW Niedersachsen/Bremen e.V. deutlich. Vor allem die Themen Entschlackung und Digitalisierung standen im Fokus, als Vertreter der Immobilienwirtschaft und Politik im November im Parkhotel Bremen zusammenfanden.
„Wir haben derzeit alle gut zu tun und können bislang positiv in die Zukunft blicken. Man könnte daher die Frage stellen, ob wir nichts Besseres zu tun haben, als nach Europa zu schauen.“ Mit diesen Worten eröffnete Dirk Streicher, Vorstandsvorsitzender des BFW Niedersachsen/Bremen, die diesjährige Immobiliennacht. „In Deutschland bauen wir Qualität und theoretisch wissen wir auch, wie man schneller sowie günstiger bauen kann. Nur manchmal verwalten wir mehr, als dass wir gestalten – welches Haus braucht denn schon wirklich einen Sonnenschutz auf der Nordseite?“, gab er als Denkanstoß mit in den Abend und führte vorweg an: „Ich bin gespannt, was wir hinsichtlich der Prozesse und Regulierungen noch von unseren europäischen Nachbarn lernen können.”
Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag zur diesjährigen Immobiliennacht oder besuchen Sie unsere Bildergalerie.
Eine berufliche Laufbahn, wie es sie heute kaum noch gibt: das ist der Werdegang des gebürtigen Bremers Joachim Latossek. Dieser hat im Jahr 1968, vor mehr als einem halben Jahrhundert also, seine Ausbildung bei der Baugrund Bau- und Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG (damals noch unter anderer Firmierung) aufgenommen und nicht nur dort sehr früh Verantwortung getragen, sondern auch besondere Verdienste für den Landesverband Niedersachsen/Bremen e.V. erworben.
Im Jahre 1979 übernahm er, 26-jährig die Leitung der damaligen Niederlassung in Hannover, heute handelsrechtlicher Sitz der Baugrund. Mit einem Augenzwinkern erinnert sich Joachim Latossek an seinen ersten Kontakt mit dem Landesverband freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen etwa im Jahr 1981 zurück. Zu diesem Zeitpunkt fungierte er selbst als Prokurist der Baugrund Bau- und Grundstückgesellschaft mbH & Co. KG und der Verband war gerade erst ein Jahr alt. Verbandsgeschäftsführer Rechtsanwalt Hans-Georg Jansen schickte dem Unternehmen ein ultimativ gehaltenes Schreiben mit der Aufforderung, Mitglied im noch jungen Landesverband zu werden. „Wir konnten gar nicht anders, wir mussten einfach beitreten“, schmunzelt Joachim Latossek, als er an das Schreiben denkt.
Bald darauf fusionierte der heutige Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen mit dem deutschen HAUSBAUVERBAND.
Die darauffolgenden Zeiten empfand der Bremer als besonders ereignisreich und spannend: „Bei verschiedenen Versammlungen saß ich als Youngster oft neben Herrn Grabbe, dem damaligen Inhaber von INTERHOMES, welcher die „ARGE freier Wohnbau in Bremen“ vertrat. Das Ergebnis waren viele aufschlussreiche und konstruktive Gespräche.“ Auf diese Weise und durch weitere Aktivitäten leistete Joachim Latossek einen wichtigen Beitrag zur Überwindung der damaligen Disharmonie zwischen dem Landesverband und der ARGE.
Im Jahre 1984 wurde Joachim Latossek zum Geschäftsführer der Baugrund Bau- und Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG bestellt und nahm zu dieser Zeit noch eine inoffizielle Scharnierfunktion zwischen dem Landesverband freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen und der ARGE aus Bremen wahr. Prof. Dr. Peter Hansen war Landesvorsitzender, als Joachim Latossek 1998 zum zweiten stellvertretenden Vorsitzenden des Verbandes gewählt wurde. In dieser Funktion überzeugte er u. a. durch seine bedachte Art: „Ich erinnere mich gern an diese Zeit“, erzählt Sven-Thomas Munte von Munte Immobilien aus Braunschweig. „Oft hatten wir lange und intensive Vorstandssitzungen, die sich aufgrund der ruhigen und integrativen Art von Herrn Latossek sehr angenehm und effizient gestalteten.“
Nach zwölf erfolgreichen und teils sehr aufregenden Jahren im Landesverband trat Joachim Latossek aus persönlichen Gründen zurück, unterstützte diesen im Hintergrund jedoch weiterhin bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand am 31. Oktober 2018. In Würdigung seiner Verdienste für den BFW Landesverband Niedersachsen/Bremen e.V. wurde Latossek im Rahmen der 7. nordwestdeutschen Immobiliennacht am 15. November nun zum Ehrenmitglied ernannt. „Wir danken Joachim Latossek für sein Engagement. Für den BFW Landesverband Niedersachsen/Bremen e.V. wird er stets eine ganz besondere Stellung einnehmen“, betont Geschäftsführer David Huber.